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Sonnenuntergang quadratgrau
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Logoklein

Bericht

Anders als all die Jahre zuvor sind wir in diesem Sommer nach Trelde Næs bei Fredericia an die Ostsee in Dänemark gefahren. Die Fahrt war vom 18. Juli bis 30. Juli. Es fuhren mit: Jessica, Flo, Andreas, Michel, Tobias, Noriah, Christa und Jule, unser Hund.
 

Mo,
18. Juli

Wir kommen gegen 16 Uhr an. Unterwegs hat es noch geregnet, doch in Trelde Næs hört es auf. Dafür ist es brütend heiß! Ich bin ganz gespannt, wie der Zeltaufbau gelingen wird. Mit Unterstützung von allen gelingt es gut: Nach 4 Stunden sind 5 Zelte und ein Vorzelt aufgebaut, sodass Herr Böttcher gegen 22 Uhr nach Hause fahren kann. Wir essen Frikadellen und Kartoffelsalat, von Gerda vorbereitet, mit großem Hunger. Die Großen gehen noch mit Jule eine Runde und erkunden damit schon mal den neuen Platz. Denn nach ca. 20 Jahren Hvide Sande mit wenigen Unterbrechungen machen wir nun an der Ostsee in der Nähe von Fredericia erstmals Urlaub. Ehrlich gesagt: Mir fällt dieser Wechsel schwer! Es ist alles neu, wir müssen alles erkunden. Aber die Kinder stört es überhaupt nicht: Wohnwagen und Zelte sind ja dieselben geblieben und dank Noriah, die zum ersten Mal mitgefahren ist, gibt es Leckeres zu essen!
 

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Di,
19. Juli

Wir wollen heute einen Ausruhtag mit kleinen Arbeiten machen. Die Zelte müssen hier und da gerichtet und ein Wohnwagen muss neu eingeräumt werden. Am Ende des Tages sind beide Wohnwagen und das Vorzelt eingerichtet. Die Kinder kochen mit Noriah, gehen mit Jule an den Strand, erkunden den Laden auf dem Platz, probieren die Hüpfmatte aus und ruhen sich zwischendurch einfach aus. Alle sind zufrieden, friedlich und hilfsbereit!
 

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Mi,
20. Juli

FredericiaCity

Heute gießt es den ganzen Morgen. Am Nachmittag fahre ich nach Fredericia, etwa 6 km entfernt, um schon mal die Altstadt mit Einkaufsstraßen kurz kennen zu lernen. Die kleinen Häuser mit den bunten Fenstern gefallen mir besonders gut. Abends hat Noriah wieder etwas Leckeres mit den Kindern gekocht. Zum Abschluss des Tages sehen wir alle den Film vom "Schweinchen Bebe", oft gesehen und trotzdem immer wieder schön, finden wir.
 

Do,
21. Juli

Der Regen begleitet uns heute bis zum späten Nachmittag. Aber das stört niemanden. Wir essen gemütlich, gehen viel mit Jule spazieren, essen wieder, gehen baden, verbunden mit Sauna, Whirlpool, türkischem Dampfbad und Bar wie im Süden. Alle haben großen Spaß und bleiben 2 Stunden! Wir beschließen den Tag mit einem Spiele- und Vorleseabend. Die Stimmung ist sehr ausgeglichen, anders als im letzten Jahr. Deshalb ist das Wetter eigentlich nicht so wichtig.
 

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Fr,
22. Juli

Heute scheint die Sonne und es ist richtig warm. Ein wolkenloser Himmel strahlt mich an! Wir gehen an der Steilküste entlang, einen wunderschönen Weg durch ein kleines Buchenwäldchen, an einem Tal gelegen, in dem rot-bunte Starken und Pferde grasen und ein gelb-brauner reetgedeckter Bauernhof liegt. Unten im Tal fließt ein Bach mit großen alten Bäumen am Ufer. In einem hängt eine Schaukel. So lebten wir auch als Kinder im Knick, am Bach und in der Wiese. Wir gehen weiter und kommen an einen völlig naturbelassenen Strand, durch Buhnen aus riesigen Findlingen gesichert. Ein erfrischendes Bad tut allen gut. Doch leider müssen wir schnell wieder zurück: Regen und Gewitter ziehen auf. Abends schauen wir uns "Ronja Räubertochter" an. Viele Male gesehen und trotzdem wunderschön!
 

Sa,
23. Juli

Jessica muss uns heute leider verlassen, dafür kommt Tobias zu uns. Wir geben dem Tag, der mit Missmut begann, noch ein positives Ende mit einem Spiele- und Vorleseabend. Noriah hat schon am Vorabend mit den Kindern in unserem kleinen Gasbackofen einen Kuchen gebacken, den wir nun mit Appetit verspeisen.
 

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So,
24. Juli

Tobias weckt uns leider schon um 7 Uhr! Wir frühstücken gemeinsam und beschließen, in den Madsby Park zu fahren. Das ist ein Spiel- und Erholungspark für die ganze Familie, der Eintritt ist frei. Die Kinder vergnügen sich mit Gokartfahren, Streichelzoo, Bootfahren und Spielplatz. Ich schaue mir den Kern von Fredericia als Miniby an. Toll gemacht! Rentner aus Fredericia bauen und pflegen diese Miniaturstadt.
 

Madsby

Mo,
25. Juli

Heute ist der Himmel bedeckt und wir machen einen "Faultiertag": Wir bleiben auf dem Platz. Karten nach Hause wollen wir schreiben. Welch ein schwieriges Unterfangen, drei bis vier Reihen mit drei bis vier kurzen Sätzen auf eine Karte zu bringen! Außer Flo ärgern sich alle und würden die Karte am liebsten in die Ecke feuern. Drei (!) Stunden dauert das "Unternehmen", dann sind alle Karten fertig. Abends gibt’s wieder einen Spiele- und Vorleseabend: das "Gespensterschiff". Sehr spannend die Märchen von Wilhelm Hauff, finden auch die Kinder.
 

Di,
26. Juli

Die Wolkendecke reißt ab und zu auf, sodass wir beschließen, nach Fredericia zu fahren. [...] Abends schauen wir uns den Film "Amy und die Wildgänse" an, eigentlich ein schöner Film, wäre die Geschichte nicht so überladen an Unfällen.
 

FredericiaWall

Mi,
27. Juli

Der zweite wirklich schöne Sonnentag! Doch wir müssen erst einmal etwas "bereinigen". Nach dem Frühstück treffen wir uns zur Kinderkonferenz. Flo führt das Protokoll! Tobias hat zuvor bekundet, dass er nächstes Jahr nicht mehr mitfahren werde. Michel stimmt dem zu und Andreas meint, auch er nicht, denn er habe keine Zeit. Wir wollen jetzt darüber sprechen, warum Tobias sich schon jetzt so entschieden hat. Nach "weiß nicht" kommt "es ist hier langweilig", ohne Begründung. Auch Andreas und Michel fällt nichts ein. Wir zählen auf, was wir bisher alles unternommen haben. Da sind alle doch erstaunt, das haben sie so gar nicht mehr erinnert. Wir besprechen, was wir denn noch so machen könnten. Fußball und Federball werden vorgeschlagen. Also wird beides besorgt. – Nachmittags wollen alle baden. Michel wagt sich das erste Mal auf die große Rutsche! Abends gibt es wieder ein leckeres Essen, wie fast jeden Tag mit frischem Salat und Obst. Anschließend spielen wir, beobachten den Sonnenuntergang und beginnen die Geschichte vom "Wirtshaus im Spessart". Ein sehr schöner Tag!
 

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Do,
28. Juli

KoldingAltstadt

Wir fahren nach Kolding und schauen uns das Stadtzentrum an. Einige wenige sehr alte Häuser aus dem 16. Jahrhundert sind erhalten und ein Schloss aus rotem Backstein. Der Innenhof zeigt nordische Klarheit und wirkt ernst und kühl. [...] Die Kinder interessiert mehr die mehrere Straßen umfassende Fußgängerzone. Überall lockt der Ausverkauf, trotzdem sind z. B. Spielsachen recht teuer. Abends lese ich vor, doch leider können wir die Geschichte nicht beenden, vielleicht zu Hause in Haby.

 

Fr,
29. Juli

Ja, nun denken wir schon an die Rückfahrt und wir wollen mit dem Aufräumen und Packen beginnen. Ein sehr heftiges Gewitter mit einem Regenguss "wie aus Eimern" lässt unser Unternehmen fast den ganzen Tag andauern, weil wir das Vorzelt nicht in einem Zug abbauen können. Alles wird zudem nass. Flo und Tobias haben ihr Zelt nicht geschlossen und müssen tüchtig wischen. Alle sind daher etwas gereizt, sodass wir beschließen, einen längeren Spaziergang zu unternehmen. Der wird leider nicht sehr lang, weil der Weg so überschwemmt ist, dass es nicht mehr weiter geht. Also kehren wir um und machen Abendbrot.
 

KoldingSchloss

Sa,
30. Juli

Es gießt in Strömen, wir müssen alles nass einpacken, eine Strapaze! Deshalb essen wir danach eine Pizza im Restaurant des Campingplatzes zum Abschluss. Anschließend fahren wir zurück nach Haby. – Resümee: Nächstes Jahr bauen wir alles vorher auf und später ab, sonst wird die Arbeit an den Reisetagen zu viel. Das Wetter ist wirklich schlecht gewesen, aber das ist nicht so wichtig.
 

Sonnenuntergang1

 

 



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